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(205)
(115) Aggie
Sa, 8 Oktober 2016 20:24:33 +0000

Zitat aus der Homepage:

"– Warum fiel es Robert erst später ein, dass Sonja angeblich austreten wollte?" (Zitat Ende)

http://sonja-engelbrecht.de/tag/robert

Die Episode mit Sonjas angeblichem Austreten im Gebüsch hat Robert also erst später in seine Version der Ereignisse eingebaut - sehr interessant!

Zitat:
– Warum konnte Robert nicht mehr genau sagen wo Sonja angeblich austreten musste, so dass er der Polizei drei verschiedene Orte nannte?" (Zitat Ende)

Was ebenfalls höchst bemerkenswert ist, da das Gebüsch, für das sich Robert letztlich 'entschied', insofern aufallend ist, weil es sich bereits nahe am Stiglmaierplatz befindet.
Wenn Sonja also, kurz bevor sie den SMP erreichten, dort noch austreten war, hätte das für Robert eine gewisse Erinnerungshilfe sein müssen.

Was die drei verschiedenen Orte betrifft, welche Robert nannte, habe ich dazu eine Hypothese.
Angenommen, das mit Sonjas Austreten im Gebüsch war eine Erfindung von ihm:

Gleich nach Antritt des Wegs von der Schellingwohnung zum SMP geht man in der Schleißheimer Straße an einem größeren Park mit viel Gebüsch entlang: dem Maßmannpark.
Als ich vor einigen Jahren die Strecke nachging, befand sich entlang des gesamten Maßmannpark-Gebüschs ein Maschendrahtzaun. Man kann also nicht direkt von der Schleißheimer Straße das Gebüsch betreten.

Spekulatives Szenario:

Wenn es am Maßmannpark 1995 auch schon einen Maschendrahtzaun gab, dann könnte Robert diesen auf dem Heimweg in der Dunkelheit schlichtweg übersehen haben.
Er hatte vermutlich nur noch in Erinerung, dass es da auf dem Heimweg ein größeres Gebüsch gab, das sich in eine 'Austreten'-Story einbauen ließ.
Mit der Kripo könnte er dann später die Strecke abgegangen sein und darauf aufmerksam gemacht worden sein, dass das Maßmannpark-Gebüsch von der Straße aus gar nicht zugänglich ist.

Da geriet er vermutlich ins Schwitzen. Die Ermittler könnten dann weiter mit ihm die Schleißheimer Straße entlanggegangen sein, bis (aus Roberts Sicht 'endlich'!)- und fast schon am SMP - noch ein kleines Gebüsch war - das im Monat April auch noch komplett kahl gewesen sein dürfte. Und von der Straße zudem noch total einsehbar.
Aber er hatte nun sozusagen keine 'Wahl' mehr (weil sie jetzt schon fast am SMP waren), als zu behaupten, dass dies das Gebüsch war, in dem Sonja angeblich austreten musste.

Wie gesagt, nur Spekulation ...

--------------------
Jeder meiner Beiträge gibt lediglich meinen persönlichen Eindruck wieder, ohne Anspruch auf Faktizität



(114) jürgen mayer
So, 2 Oktober 2016 12:37:26 +0000

Hallo -

gibt es überhaupt irgendeine (!) Aussage, die besagt, Sonja am oder in der Nähe des Stiegelmaierplatzes gesehen zu haben in dieser Nacht? Wird mir nirgends deutlich. Wenn nein, bricht doch die gesamte Geschichte zusammen. Dem Unbeteiligten Außenstehenden drängt sich auch hier auf, daß ein totales Polizeiversagen hinzukommt (die sind ja z. B. auch zu blöd, um zu verhindern, daß in Niedersachsen wie jetzt brandgefährliche Islamisten aus Polizeigewahrsam abhauen, gute Nacht Merkel-Deutschland). Im Fall Manfred Seel tut sich z. B. auch nichts mehr, nach großem Getöse - die haben hier offensichtlich gar nichts. Dies nur nebenbei - mein persönliches Vertrauen zur Polizei läßt kontinuierlich nach. Das ist leider nicht gerade tröstlich, ich weiß. Beste Grüße aus Stuttgart, Jürgen Mayer

(113) Anne
Sa, 3 September 2016 19:53:19 +0000

Gelungene Website! Wenn Sie es in Erwägung ziehen, dass Sonja verschleppt wurde - möglicherweise ins Ausland - sollten Sie diese Seite in weitere Sprachen übersetzen lassen.

Ist Ihnen der Lebensweg der damals 'Verdächtigen' (wenn man diese so nennen darf) bekannt? Gibt es Auffälligkeiten oder gar ein Wiedersehen mit einer dieser Personen? Die meisten Kapitalverbrechen werden von Personen des engeren Umfelds begangen. Wäre ich an der Stelle der Eltern, würde ich ein zufälliges Wiedersehen konstruieren oder auf andere Arten den Fall auch bei diesen Personen in Erinnerung rufen.

Ich wünsche Ihnen, dass der Fall aufgeklärt wird und diese Ungewissheit ein Ende hat.

(112) Hans G.
Mo, 15 August 2016 02:35:03 +0000

Ich habe selber Toechter, kann mir also vorstellen wie grauenhaft es ist,wenn das eigene Kind spurlos verschwindet. Ich moechte keine dummen Sprueche bringen, aber ich bete fuer Sie, dass Sie zumindest erfahren was mit ihrem Kind geschah und Sie die Kraft haben weiter an deren Rueckkehr zu vertrauen.

Doch eines:
Was ist das fuer ein seltsamer "Freund", der seine Freundin, die er angeblich liebt, weit nach Mitternacht alleine laesst? Hat die Polizei ihn gruendlich verhoert, nach Widerspruechen gesucht?
Und bedauerlicherweise neige ich nicht dazu anzunehmen, dass sie seit 20 Jahren irgendwo gluecklich lebt, ohne sich je gemeldet zu haben, wenn Sie verstehen, was ich damit ausdruecken moechte.
Ich glaube auch nicht an Serientat und nicht an Mitfahrer-Mord. Die meisten derartigen Taten geschehen als Beziehungstaten (man lese dazu Prof.Rasch).
Den jungen Mann wuerde ich als ersten Verdaechtigen ansehen.
Er weiss bereits beim Anruf, ihre Tochter ist muede.
Er weiss spaeter beim feiern dass sie muede ist.
Er weiss dass sie - wenn ich die Strassenbahntheoprie ausklammere- zu muede ist, um mit der Bahn zu fahren und daher angeblich die Schwester anrufen will.
Er laesst sie trotz Muedigkeit, trotz der Zeit weit nach Mitternacht, blitzschnell (als die Bahn kommt) alleine sitzen, um in die Bahn zu stuerzen.
Sagt er.
Tut mir leid, ich glaube das nicht.
Man kann seine Phanatsie laufen lassen und mutmassen, ihre Tochter wurde von den Freunden im Auto mitgenommen, es gab Streit weil die etwas wollten, was ihre Tochter nicht wollte, man hat sie - bitte, aus Versehen- umgebracht und der Freund ihrer Tochter sass dabei und man baute nun ein Luegenmaerchen auf.

Das ist Spekulation. Aber an ihrer Stelle wuerde ich mir, wenn Sie das koennen, die Verhoerungsprotokolle des Freundes geben lassen, um das alles mal Wort fuer Wort durchzugehen.

Ich lebe in einem Land, in dem kleine Kinder entfuehrt werden. Es gibt eine Organisation von Muettern. Sie fanden 30 Jahre nach den Entfuehrungen hunderte von entfuehrten Kindern wieder, die teils in die USA, teils nach Europa verkauft worden waren.

Was ich damit ausdruecken moechte:
Es kann immer noch eine Hoffnung geben.






(111) Mario Rodella
Fr, 12 August 2016 02:53:09 +0000

Hallo liebe Familie Engelbrecht,
ich muß zugeben, dass ich etwas enttäuscht und verletzt darüber bin, dass meine Einträge hier nicht erscheinen und beantwortet werden;
vielleicht hat das etwas mit meinem italienischen Namen zu tun? Ich hab in München diesbezüglich, schon so manche schlechte Erfahrung machen müssen!
Oder aber Sie sind in Urlaub und reagieren deshalb nicht bzw. wollen zumindest während der Ferien, mal gedanklich von der Tragödie emotional etwas Abstand gewinnen und Kraft tanken, was ich sehr gut nachvollziehen kann.
Es ist wichtig, dass Beiträge ernstgenommen werden und durch ihr Erscheinen hier im Gästebuch,möglichst zum Fortschritt in den Ermittlungen darüber, was am Abend des 10. April 1995 wirklich mit Sonja passierte, beitragen kann!
LG MR

(110) Mario Rodella
Do, 11 August 2016 16:36:43 +0000

Wie Sie meinem Namen leicht entnehmen können, habe ich etwas mit Italien zu tun.
Als Deutsch-Italiener (in Rom geboren), habe ich 5 Jahre bei der italienischen Polizei gearbeitet (2 Jahre in Palermo und 3 Jahre in Rom). Und auch wir ermitteln dort von innen nach außen. Allerdings versteht man dort darunter augenscheinlich etwas anderes, als bei den Münchner Kollegen! WIR hätten uns spätestens zwei Tage später, ZUERST die Wohnung des Robert-Freundes in der Schellingstraße vorgenommen; und nicht erst zwei Wochen später, das Elternhaus der besorgten Angehörigen umgepflügt!
Ich fasse es nicht, wie fahrlässig und dumm hier ermittelt wurde! Ich bin mir sicher, man hätte damals noch etwas tun können, wenn hier nicht so gleichgültig und diletantisch vogegangen worden wäre!
Ich fühle mit Ihnen.
In diesem Sinne
Mario Rodella

(109) Mario Rodella
Do, 11 August 2016 16:22:17 +0000

Liebe Familie Engelbrecht.
Das Schicksal von Sonja, berührt mich sehr! Und ich bin sehr wütend über das wiederholt arrogante, überhebliche, diletantische und rechthaberische Vorgehen von Teilen, der Münchner Polizei!
Nachdem ich mich mit dem Fall beschäftigt habe, war mit klar, dass Sonja niemals am 11/04/1995 um 2:30 am Stiglmaierplatz gewesen ist! Später habe ich gelesen, dass Sie das ähnlich sehen; für mich, ist die Entführung oder der Mord in der Wohnung in der Schellingstraße passiert! Endweder steckt ein Màdchenhändlerring dahinter oder Sataniker, haben sie für ihre Rituale mißbraucht! Jedenfalls haben Robert und womöglich auch seine Bekannten, etwas damit zu tun! Ich kann nicht verstehen, wie die Polizei hier nicht umgehend, die besagte Wohnung abgrasen und durchforsten konnte! Ich würde mir gerne diesen "Freund" mal ansehen. Schon die Idee und Behauptung, er hätte Sonja mitten in der Nacht einfach alleine am Stiglmaierplatz stehen lassen, um ja nur selbst die Tram zu bekommen, zeigt seinen berechnenden und eiskalten Charakter! Aber ich glaube wie Sie, nicht an die Märchen dieses Menschen!


(108) Kirsten
Di, 2 August 2016 15:32:09 +0000

Bei YouTube bin ich auf diese Fall aufmerksam geworden.Es ist schrecklich, nicht zu wissen was passiert ist und lauter widersprüchliche Aussagen zu bekommen und nicht zu wissen, was die Wahrheit ist.

Ich möchte aufgrund eines eigenen Erlebnisses auf die Taxi-Theorie eingehen. Zumal bei jedem Bild am Stiglmaierplatz auch Taxis zu sehen sind.

Im April1995 bin ich nach München zum Studieren gezogen. Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob es bereits Sommer war oder noch Frühling, als ich ein merkwürdiges Erlebnis mit einem Taxi hatte. Ich habe damals in einer StudentenWG in der ehemaligen amerikanischen Siedlung gewohnt. An einem warmen sonnigen Tag bin ich zum Super Markt gelaufen, als plötzlich ein Taxi im Schritttempo neben mir herfuhr. Als ich an eine Seitenstraße kam, bog das Taxi genau in diese Straße ein, stoppte direkt vor mir und die Fahrerin zückte eine Kamera, fotografierte mich und sah mich intensiv an, bevor sie dann weiterfuhr. Ich war total perplex und auch zu schüchtern gewesen um nachzufragen, was das sollte.
Vielleicht sollte ich dazu anmerken, dass ich zu diesem Zeitpunkt sehr schlank war, mittelblonde lange Haare hatte, sowie eine Brille trug.

Taxifahrern vertraut man im Allgemeinen ja und ich bin auch schonmal kostenfrei ein kleines Stück mitgenommen worden. Obige Taxifahrerin kam mir allerdings sehr suspekt vor, vielleicht hat sie aber auch gedacht, ich wäre jemand bestimmtes.


(107) Miriam
Do, 28 Juli 2016 10:10:27 +0000

Ich beschäftige mich auch schon seit einer Weile mit dem Verschwinden von Sonja Engelbrecht. Finde diese Seite sehr gelungen!

Nach dem, was hier an Fakten gesammelt und vorgestellt wird, habe ich eine ganz andere Theorie entwickelt. Meiner Meinung nach ist Sonja nie am Stiglmairplatz angekommmen. Meine Vermutung geht dahin, dass hier eine geplante Aktion von Sonjas Schulfreund Robert schiefgegangen ist. Er hat ja wohl damit geprahlt, Sonja „verkauft“ zu haben. Ich denke hier aber nicht an Mädchenhändlers,sondern glaube, dass Robert seinen beiden Freunden Sonja angeboten hat. An genau diesem Tag waren Julians Eltern nicht daheim.Und ausgerechnet an diesem Tag besteht Robert so vehement darauf, dass Sonja mit ihm ausgeht. Ich denke, er hat geplant, Sonja im Vollmond K.O.-Tropfen zu verabreichen und dann mit ihr in die Wohnung von Julian zu gehen, wo sie sich dann mir ihr „vergnügen“ wollten. In der Kneipe werden sie sich vermutlich nur kurzzeitig aufgehalten haben, was ja durch die Aussage der Nachbarin von Julian untermauert würde.
Meine Theorie ist, dass die Dosierung der Tropfen zu hoch war und Sonja daran verstorben ist (solch ein Fall hat sich schonmal ereignet). Die Jungs geraten in Panik, sehen ihre eigene Zukunft gefährdet und beschließen, den Körper zu beseitigen, evtl. sogar mit Hilfe von Roberts Eltern (deren Verhalten gegenüber ElternSonjas ist ja schon sehr merkwürdig).Sie hatten hierfür ggf. einige Stunden Zeit.
Danach stieg Robert in die Tram und sprach die Gruppe Engländer an, um sich ein Alibi zu verschaffen. Die Geschichte mit dem Gebüsch und der Telefonzelle klingt einfach zu sehr nach auf die Schnelle konstruiert...

Ich hoffe, dass das wahre Schicksal von Sonja vielleicht irgendwann doch noch geklärt wird und wünsche ihrer Familie viel Kraft.


(106) Karl
Sa, 16 Juli 2016 23:53:02 +0000

Jugoslawien war im Balkan und wenn man genau überlegt und die Zusammenhänge überprüft kann man sich vorstellen was mit ihr geschehen ist. Der Balkan ist überwiegend bekannt für Menschenhandel, nachläufig Osteuropa. Es muss nicht unbedingt er gewesen sein. Es könnte sein, dass er im Kontakt zu Personen stand die es nicht gut mit ihr gemeint haben, aber da er nach der Tat Urlaub an dem Ort gemacht hat ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass er nichts damit zutun hat.

Es kommt drauf an wie lange sich Sonja und Robert als Schulfreunde kannten und im welchem Verhältnis.

Das Opfer könnte eine Verbindung zum Täter haben. Da die meissten Taten eine Beziehungstat sind könnte das auch erklären, warum sie in ein (fremdes?) Auto gestiegen ist. Die Wahrscheinlichkeit ist aufgrund der Parkbuchten sehr hoch, dass sie überhaupt durch ein PKW verschwunden ist.

Es kann sein, dass es ein Verhältnis zwischen Täter, Opfer und dem Verdächtigen gegeben hat. Sei es in der Vergangenheit oder an dem Tage im Lokal. Das könnte auch erklären, warum sie sich beobachtet gefühlt hat.
Weil der Täter sie verfolgt hat, um auf den richtigen Zeitpunkt abzuwarten sie mitzunehmen, so zu tun als hätte man sie zufällig gesehen, um sie dann zu verschleppen. Sie war betrunken und angeschlagen, vermutlich wurde sie absichtlich abgefüllt, damit sie in das Fahrzeug steigt ohne sich zu wehren.

Das ganze konnte auch unbewusst und unabhängig vom Verdächtigen (Robert) geschehen. Es könnten Freunde oder Bekannte sein, die er kannte oder in Kontakt zum Opfer standen, sei es kurzfristig oder länger. Selbst wenn man mit dieser Tat nichts zutun hatte, beschuldigt man sehr ungerne seine Freunde.
Verdächtiger und Täter und Opfer müssen sich untereinander gekannt haben.
Ich würde mich vermehrt auf ein 3 Personen Verhältnis konzentrieren und eine eventuelle Suchaktion im Balkan starten, auch wenn ich denke, dass es zu spät ist.

Ich hoffe ich konnte helfen.

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